Baubericht „MiniTugs“

Nachdem das Jugendprojekt aus dem vorigen Jahr doch sehr gut ankam, lag es nahe, im darauffolgendem Winter (2016/17) wieder eins zu machen. Aus verschiedenen Gründen ist es in der Planung steckengeblieben. Jetzt haben wir 2017/18 und es geht endlich los. So sah der erste Entwurf am Computer aus:

 

 

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Der Bau

Begonnen wurde damit, dass die vier Seiten und der Motorspant zusammengesteckt und verklebt wurden. Dann wurde der Rumpfboden beplankt. Als nächstes folgte der Zusammenbau des Decks. Dies besteht aus dem Deck an sich, vier Teilen für den Süllrand, vier Auflageflächen für die Serviceöffnung und dem Deck für selbige. Als diese Teile alle zusammengebaut waren, ging es mit dem Aufbau weiter, dieser besteht aus vier Teilen für den unteren Aufbau, dem Deck, vier Teilen für den Fahrstand, dem Dach und 10 Dreiecken für die Rückwand des Aufbaus.

 

 

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Technik+Kiel

Der nächste Bauabschnitt ist der technische Ausbau des Rumpfes wie Antrieb, Steuerung und Co. Begonnen wurde damit, dass der noch fehlende Kiel gezeichnet und gefräst wurde. Er besteht aus jeweils drei Teilen für den oberen und drei Teilen für den unteren Teil. Das Stevenrohr ist ein 5/6er Messingrohr, in das Kugellager eingepresst wurden. Fertig mit Welle und Ruder sieht das dann so aus:

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Als nächstes ging es an den Innenausbau. Dazu wurde ein passender Technikträger gefräst, der sowohl Platz für Empfänger, Fahrtregler etc. bietet, als auch die Funktion eines Akkuhalters übernimmt. Auch wurde der Motor, ein Mabuchi 280, von Graupner als „Speed 280“ verkauft, eingebaut und angeschlossen. Der Empfänger und der Fahrtregler, ein Thor 15HC von CTI, haben ebenfalls bereits ihren Platz eingenommen:

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Mit aufgelegtem Deck sieht man, dass der Rumpf gut gefüllt ist:

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Im aktuellen Zustand wiegt das Modell 420g, fertig soll es mal etwa 600-650g wiegen, also noch reichlich Platz, was bei einem solch kleinen Modell nicht üblich ist…

 

1. Werftprobefahrt

Nach gut zwei Monaten Bau war nun die erste Probefahrt an der Reihe. Natürlich nicht in der Badewanne (der kleine kann übrigens in selbiger im Kreis fahren…) sondern standesgemäß auf dem Mittellandkanal:

 

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Ein schönes, vorbildgetreues Fahrbild. Die Bilder entstanden bei ungefähr 40% Leistung. Was passiert, wenn man Vollgas gibt, sah alles andere als vorbildgetreu aus…

 

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Anzumerken wäre wohl noch, dass bei diesen Fahrmanövern nur ein paar Tropfen in den Rumpf gelangt sind, die warscheinlich auf zwei Löcher im Deck und die offenen Fenster zurückzuführen sind.

Also eine erfolgreiche erste Probefahrt, die Lust auf mehr macht…

 

Lackierung und erster Einsatz

Pünktlich zum Anschippern 2018 musste der kleine natürlich noch lackiert werden, schließlich waren für diese  Veranstaltung die ersten Einsätze geplant. Einmal als Hafenschlepper:

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Und vorallem als Schuber für Wasserball:

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